BUND: Artenschutzbuch und Fledermaus-Nistkästen zum Internationalen Tag der Artenvielfalt eingeweiht

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Erfurt feiert den Internationalen Tag des Artenschutzes am 22. Mai mit der Einweihung seines Artenschutzbuches und der Anbringung von fünf Fledermauskästen.

Nach der Veröffentlichung des UN-Berichtes des Weltbiodiversitäts-Rates in der vorletzten Woche ist klar: Neben dem Klimaschutz ist ein Stopp des Artensterbens die drängendste Aufgabe der Menschheit in dieser Generation. Weil es dabei nicht nur um Eisbären und Blauwale sondern auch um Insekten und die vielen anderen Tiere und Pflanzen vor unser Haustür geht, kann Jede/r etwas dafür tun.

Streuobstwiesen sind ein Beispiel für wertvolle Lebensräume in Erfurt. Mehr als 150 ha dieser geschützten Biotope besitzt die Landeshauptstadt. Viele verbuschen oder überaltern durch zu wenig Pflege. Dabei sind auf Streuobstwiesen bis zu 4.000 heimische Tier- und Pflanzenarten zu Hause. Zum Beispiel Fledermäuse: Die heimlichen Segler der Lüfte finden hier noch insektenreiche Nahrungshabitate. Baumbewohnende Arten wie die Bechstein-Fledermaus und das Braune Langohr nutzen in den alten dickstämmigeren Bäumen vorhandene Höhlungen als Quartier. Für spaltenliebende Arten können auch abgelöste Borken als Unterschlupf ausreichen. Dort wo diese geeigneten Strukturen noch nicht vorhanden sind, können Nisthilfen wichtigen Quartierersatz bieten. Allein auf der BUND-Streuobstwiese kommen mindestens 9 der 20 Thüringer Fledermausarten vor.

Wer selbst etwas für die Artenvielfalt tun will, kann sich vielfältig nützlich machen: Ob das pollen- und nektarreiche Blühangebot auf Dachgarten oder Balkon für Insekten, die langgrasige Wiese für das große Netz der Zebraspinne, alte Bäume als Brutreviere für Vögel und Verstecke für Käfer oder  „wilde“ Ecken als Schlafplatz für Igel sind. Das eingeweihte Artenschutzbuch gibt für all diese Tiere einfache Hinweise und führt zugleich in das vielfältige und geheimnisvolle Leben einer Streuobstwiese ein. Fünf Studentinnen haben es innerhalb ihres Studium fundamentale an der Universität Erfurt zusammen entworfen. Im Rahmen der von StudentInnen zweimal im Jahr selbst organisierten Lehrveranstaltungen der universitären „AG-Nachhaltigkeit“ wurde von ihnen das Artenschutzbuch konzipiert. Eine Grafikerin half beim Layout.

„Wer mehr über die Schneckenhaus-Biene, die Erdhummel oder die Zwergfledermaus erfahren will, kann hier ab sofort auf einer Wanderung über die durch uns betreute Streuobstwiese im Artenschutzbuch nachschlagen.“, sagt Alexandra Schubert, langjährige Betreuerin der Streuobstwiese des BUND Erfurt, „Wir wollen damit den Artenschutz vor der eigenen Haustür stärken. Denn ob durch übertriebenes häufiges Wiesenmähen, die Fällung von Altbäumen, immer mehr Schotter-Vorgärten, regelmäßigen Pestizideinsatz im Kleingarten oder die Sanierung von Häusern – überall werden in der Stadt leichtfertig oder unwissend Lebensräume von Spatz, Mauersegler, Wildbiene und Co. vernichtet.“. Der BUND will die Schutzwürdigkeit von Streuobstwiesen und Insekten, überhaupt von heimischen Tier- und Pflanzenarten als lebendige Schätze unserer Kultur- und Naturlandschaft wieder aktiv ins Bewusstsein der ErfurterInnen bringen. Damit werden die heimische Artenvielfalt, wertvolle Lebensräume und regionale Streuobstsorten ebenso erhalten wie die Erholungsqualität des Naturschutzgebietes an der Pfaffenlehne.

Hintergrund

Der UN-Rat für die Biodiversität hat Anfang Mai eine erschreckende Bilanz zum Zustand der Artenvielfalt veröffentlicht: An dem Bericht waren insgesamt 450 Autorinnen und Autoren aus mehr als 50 Ländern beteiligt. Gemeinsam haben sie über drei Jahre um die 15.000 der relevantesten wissenschaftlichen und politischen Publikationen systematisch ausgewählt, bewertet und in Zusammenhang gebracht. Mit dem Global Assessment will der IPBES kritische Wissenslücken schließen und der Politik eine fundierte Grundlage für zukünftige Entscheidungen zum Schutz von Klima und Umwelt geben.

Streuobstwiesen sind wertvolle und wichtige Lebensräume für Fledermäuse. In Siedlungen vorkommende Arten finden hier insektenreiche Nahrungshabitate, oft am Rande der Ortschaft gelegen und meist gut an diese durch hinführende Leitstrukturen wie Gebüsche, Säume, Gärten erreichbar. 2018 wurde auf der Streuobstwiese des BUND eine akustische Fledermauserfassung im Spätsommer über 11 Nächte durchgeführt. Dabei konnten 9 Arten nachgewiesen werden. Darunter auch die beiden FFH-Anhang II Arten Mopsfledermaus und Großes Mausohr. Beide Arten sind sowohl im Winter (überwinternd in den Kellern im Steiger und Petersberg) als auch im Sommer in Erfurt nachgewiesen. Auch die Fransenfledermaus konnte erfasst werden. Daneben wurden auch als typische Stadtbewohner die Zwergfledermaus und die Breitflügelfledermaus, ebenso wie  Bartfledermaus und Langohrfledermaus nachgewiesen. Der Große Abendsegler und die Rauhautfledermaus, beide eher ziehende Arten, von denen im Sommer i.d.R. nur die Männchen in Thüringen verweilen und die Weibchen weiter nördlich ihre Wochenstuben haben, wurden auch auf der Streuobstwiese registriert.

Die notwendige finanzielle Unterstützung erhielt der BUND dabei durch die Kooperation mit dem Zooparkverein und dem Umweltamt der Stadt Erfurt. Durch die Anlage von drei Bienenstöcken und zwei Wildbienenhotels auf der Streuobstwiese wurden bereits in 2018 lebendige Anschauungsobjekte für den Schutz von Blütenbestäubern errichtet aber auch Beispielnistkästen für verschiedene Vogelarten, Fledermaus-, Haselmaus- und Hornissenkästen, sowie  einem Igelunterschlupf.

Das Studium Fundamentale der Universität Erfurt bildet, neben der Haupt- und Nebenstudienrichtung, die dritte Säule des Erfurter Bachelor-Studiums. Die Teilnahme am Studium Fundamentale ist für alle Studierenden der Universität Erfurt obligatorisch. Die Studierenden sollen nicht nur fachliche Kenntnisse erwerben, sondern auch wichtige Kernkompetenzen zur Bildung ihrer Persönlichkeit ausbilden. Das Studium Fundamentale zielt darauf, den Studierenden bestimmte Kompetenzen zu vermitteln, die im Rahmen des Fachstudiums nur im begrenzten Rahmen erworben bzw. vermittelt werden können. Es bietet den Studierenden die Möglichkeit, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben oder auszubauen, die im engeren Sinne auf bestimmte Berufsfelder vorbereiten.

Mehr Informationen unter www.bund-erfurt.de oder per email unter bund.erfurt@bund.net.

Kontakt:

Alexandra Schubert, Projektverantwortliche, Tel. 0176-64315857

Inken Karst, BUND-Fledermausexpertin

V.i.S.d.P. Robert Bednarsky, BUND Erfurt e.V., Vorsitzender

Auswertung der Wahlprüfsteine für die Erfurter Kommunalwahl 2019

Der BUND-Erfurt hat allen im Stadtrat vorhandenen Parteien zehn Fragen zum Natur-und Umweltschutz als sog. Wahlprüfsteine gestellt und um ihre pol. Positionen  für die nächste Wahlperiode 2019-2024 gebeten.

Die AfD und CDU haben keine Antworten zu geben und wir überlassen es den Erfurter Wählerinnen und Wähler das zu beurteilen. Wir stellen allen LeserInnen unsere 10 Fragen hier ins Netz und auch die kompletten Antworten der Parteien, die uns diese haben zukommen lassen. Wir haben die Antworten an unserer BUND-Programmatik für eine sozialökologische Stadt Erfurt ausgewertet und in der nachfolgenden Tabelle summarisch  bewertet.

Wir geben hier zusätzlich zu dieser Bewertung unsere Erfahrungen der letzten fünf Jahre mit den Erfurter Parteien zur Kenntnis, dass programmatische Antworten nicht immer das Abstimmungsverhalten im Stadtrat wiederspiegeln. In Kooperationen, Koalitionen und während des politischen Beratungsprozesses führen Interessensausgleiche zu anderen Ratsbeschlüssen, als die Parteien-Programmatik. Kompromisse sind das Wesen der Demokratie, wissen Aufgeklärte!

 

Unsere Fragen an die Parteien:

  1. Als Stadtratsmitglied werde ich in den kommenden fünf Jahren, den Anforderungen, die sich aus dem Pariser Klimaabkommens ergeben, durch konkrete Maßnahmen , zu erfüllen versuchen  und vor allem für deren finanzielle Untersetzung zu kämpfen. Damit die CO2-Minderungsziele in allen Handlungsfeldern bis 2035-40 auf minus 90% gegenüber 1990  erreicht werden. Bitte nennen Sie die Maßnahmen und priorisieren Sie sie:….

 

  1. Neben Maßnahmen zur Energiewende haben auch jene zur Mobilität Gehörende in der „Stadt von morgen“ eine besondere Bedeutung: Deshalb werde ich mich für die nachfolgend genannten Maßnahmen im Stadtrat einsetzen (bitte ankreuzen):
    1. In der Innenstadt die autofreie (Begegnungs-) Zone ausweiten
    2. Den ÖPNV attraktiver und den MIV in der Stadt unattraktiver machen; (bitte auch Maßnahmen nennen)
    3. Den VEP-Teilkonzept Radverkehr aktualisieren lassen.
    4. Den aktualisierten VEP-Teilkonzept Radverkehr bis 2025 mit Investitionen dann auch Realität werden zu lassen.
    5. Fußwege-Konzepte in den Quartieren mit besonders hohem Altersaufkommen  erstellen zu lassen.
    6. Vor Altenheimen, Schulen und Kindergärten sollte es generell ein Tempolimit von 30 km/h geben, weil:

 

  1. Natur- und Artenschutz in Erfurt heißt für mich, dass in der Bauleitplanung für alle Neubauten, im Neubau und im Betrieb aller städtischen Gebäude und Grundstücke sowie im Straßenaus- und Neubau folgendes gilt: …

 

  1. Pachtverträge auf stadteigenem Land müssen sich verbindlich an Natur- und Artenschutz orientieren. Das heißt für mich konkret:

 

  1. Eine tier- und umweltgerechte Landwirtschaft auf dem Erfurter Stadtgebiet heißt für mich konkrete Forderungen umzusetzen nach:

 

  1. Die BUGA21 hat durch die massiven Baumfällungen leider ein negatives Image erhalten. Welche Lehren, Konsequenzen ziehen Sie im Bezug auf den Baumschutz daraus für die Zukunft?.....

 

  1. Ein Stopp der weiteren Flächenversiegelung ist mir ein Anliegen, das ich vordringlich unterstütze,  in dem ich als Stadträtin/rat:… 

 

  1. Faires Wirtschaften und ein nachhaltiges Beschaffungswesen in Erfurt werde ich erreichen, verbessern durch: …

 

  1. Die Stadt Erfurt hat durch die Arbeit im sog. Trialog, an dem wir maßgeblich beteiligt waren, und Übernahme der Empfehlungen im Stadtrat ein neues, kooperatives Bürgerbeteiligungsmodell erhalten. Mit welchen Maßnahmen wollen Sie die Umsetz-ung aller Bausteine befördern, damit die erste Evaluation schon nach zwei Jahren ein Erfolg wird?

 

  1. Eine große, große Mehrheit im Stadtrat hat in ihren Beschlüssen zum Doppel-haushalt 2019/2020 erhebliche Kürzungen im Umweltschutzbereich vorgenommen. Sowohl für das Umwelt-u.Naturschutzamt (UNA), als auch für die Erfurter Umweltver-bände und Initiativen zur Nachhaltigkeit. Sowohl der 18. Tag der Nachhaltigkeit im Hirschgarten, am 25.5.2019, als auch die Europäische Mobilitätswoche vom 14.9-22.9.2019, in der ganzen Stadt präsent, und auch der 5.faire u. nachhaltige Advents-markt im Schiff der Barfüßerkirche, am 30.11.2019, ist in der Durchführung in  2019 und 2020 gefährdet. Wie wollen Sie die langjährig bewährten Veranstaltungen kurzfristig retten und eine Kontinuität für die nächsten Jahre  hineinbringen? Der Grundfinanzierungsbedarf für alle drei genannten  Nachhaltigkeitsveranstalt-ungen beträgt nur rd. 5000,-€! Hinzukommen müssten eigentlich noch Haushalts-mittel für Veranstaltungen zu den Konzeptbeschlüssen der Stadt Erfurt als Biostadt, Fair-Trade-Stadt, Erfurt als Global nachhaltige Kommune, BNE-Stadt, um nur die wichtigsten „Label“, mit denen sich die Stadt nach außen hin schmückt. Wer die finanzielle Ausstattung der gut gemeinten und im Stadtrat mit Mehrheit beschlossen-en Konzepte nicht bereitstellt, dem ist eigentlich nicht an der Nachhaltigkeit der Stadt gelegen, sagen die rd. 40 Umweltvereine und Initiativen, die sich bereits seit   18 Jahren mit zunehmender Zahl und Zuspruch durch  die Besucherzahlen zum o.g. Nachhaltigkeitstag oder zum 5. nachhaltigem Adventsmarkt ehrenamtlich präsen-tieren und zum Mitmachen aufrufen, nach den Haushaltsbeschlüssen für 2019 und 2020. Wie stehen Sie dazu und was wollen Sie daran, wie konkret kurz und mittelfristig ändern?

 

Zu den ausführlichen Antworten der FDP

Zu den ausführlichen Antworten der freien Wähler

Zu den ausführlichen Antworten der Linken

Zu den ausführlichen Antworten der SPD

Zu den ausführlichen Antworten der Grünen

Zu den ausführlichen Antworten der Mehrwertstatt

 

 

Arbeitseinsatz auf der Wiese

Liebe Streuobstfreunde und -freundinnen,

der Effekt von "viele Hände schnelles Ende" war auch am vorletzten Wochenende zu sehen: Unsere Runde wird gerade immer größer und es macht noch mehr Spaß zusammen. Alle 15 jungen Bäume wurden mit den ca. 1000l Wasser des Friedhofs aus dem neuen IPC-Tank gegossen und mit dem Kompost gedüngt, der zweite IPC-Tank aufgestellt, Brennesselbrühe hergestellt zum Düngen, sich um die Bienengekümmert,  der Fuß für das Artenschutzbuch fertig gegossen und noch mehr Müll gesammelt.

Ganz vielen Dank an Alle, die geholfen haben!

Die Belohnung war das Festmal und der leckere Kaffee von Anne. Extra-Danke :-) Und die Orchidee war ein Purpur-Knabenkraut, denke ich.

Das kommende Mal werden wir dann am 19. Mai zusammenkommen - wie immer von 11-16 Uhr, da danach das Himmelfahrtswochenende wohl für viele ein triftiger Grund ist, nicht da zu sein. Ich erinnere Euch dann noch mal kurzfristig.

Liebe Grüße

Alex

Ab auf die Wiese

Liebe Streuobstwiesenfreunde und -freundinnen,

für die neuen auf dieser Info-Liste erst einmal ein herzliches Willkommen! Gern könnt Ihr unsere Naturschutz-Aktivitäten direkt erleben: Am kommenden Wochenende treffen wir uns wieder, wie jeden letzten Sonntag im Monat, ab 11 Uhr auf der Streuobstwiese hinter dem Friedhof.

Die schon wieder lange Trockenheit wird uns vor allem Gießen der Jungbäume vollbringen lassen. Außerdem könne wir sie - Dank den freundlichen Friedhofsgärtnern - nicht nur gießen, sondern auch mit Kompost versorgen. Wer noch heimische Büsche zum Pflanzen hat kann sie zum Einpflanzen mitbringen. Wir werden auch die Wasser-Tanks verbinden und für das Artenschutzbuch den Beton-Sockel gießen.

Es gibt auch ein kleines Wunder zu bestaunen: Eine herrliche wilde Orchidee wächst erstmals auf der Wiese - am Sonntag ist sie bestimmt erblüht, wie alles, auf der Wiese.

 

Die Schafe sind schon wieder weg. Wer sie bewundern will, muss nach unten in den Eselsgraben gehen. Die Honigräume sind auf die Bienenstöcke aufgesetzt. Danke für den Hinweis, dass die Schafe einen umgeworfen haben! Solche Rowdies! :-)

Wie immer sorgen bitte beim Essen Alle für Alle. Ich bringe Streuobstsaft und Wasser mit. Werkzeug und alles ander sind auf der Wiese. Denkt an Sonnenschutz für Euch!

Ganz liebe Grüße

Eure Alex

Neues von der Wiese - Shaun und seine Freunde haben Einzug gehalten

Liebe Streuobstfreundinnen und-freunde,

die Schafe - lange erwartet und nun unerwartet schnell - stehen seit gestern auf der Wiese. Es ist eine gemischte Herde aus Rhönschafen und anderen Rassen mit ca. 15 Muttertieren und 10 Lämmern. Schaut es Euch selbst an (bitte den E-Zaun nicht beschädigen und LANGSAM bewegen, dann werden die Tiere nicht gestresst). Die Schäfer kommen 2x am Tag vorbei, um nach dem Rechten zu sehen (Das hätten wir beim besten Willen wohl nicht allein abdecken können.) Mit Profis arbeiten hat eben seine Vorteile. :-)

Jahresprogramm 2019

Unser Jahresprogramm ist online. Wir freuen uns darauf Euch bei vielen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

BUND- Streuobstwiesen-Pflegeaktion am 31. März

Liebe Aktive auf unserer Streuobstwiese und solche, die es werden wollen :-)

der Frühling hält sich gerade etws zurück mit der Wärme, dann müssen wir es uns eben selbst warm werden lassen: Hiermit lade ich Euch herzlich zum Sonntag ab 11 Uhr bis 16 Uhr unserem nächsten Pflegetag auf der BUND-Streuobstwiese ein. Wir kümmern uns um die Jungbäume, die Bienen und werden auch mal noch ein bißchen Müll einsammeln. Darüber hinaus können wir zum Mittag noch über die gepnaate Garten- und Weideaktivitäten sprechen und wer bei ersterem Lust hat mitzumachen.

Bitte wie immer wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk sowie Tee in Thermoskannen und etwas zum Essen (alles für alle) mitbringen.

(Es wird wohl kühl und windig und möglicherweise auch etwas feuchtfröhlich :-) werden.)

Ich freue mich darauf, Euch am 31. März zu sehen.

Herzliche Grüße

Alex

BUND Erfurt

Torffrei gärtnern...

... ist gar nicht so schwierig!

Aber warum ist das eigentlich so wichtig?

Hier findet Ihr den Flyer und einen ausführlichen Text zum Thema. Viel Spaß beim Lesen!

Hilfe beim Einzäunen von Jungbäumen

Liebe StreuobstwiesenfreundInnen,

in aller Kürze hiermit die Frage an euch, wer am kommenden Samstag ab 11 Uhr auf der Wiese noch mal helfen kann, die Jungbäume einzuzäunen. Letzten Samstag - DANKE AN ALLE DIE DA WAREN!!! - konnten wir für 12 Bäume die Pfähle setzten. Was fehlt ist der Draht drumherum und natürlich das aufbocken der IPC-Tanks für die Wasserspeicherung.

ALSO: Frühlingshafte Temperaturen locken und VIELE HÄNDE SCHNELLES ENDE :-) Wie immer. Und Veilchen-, Bienen- und Wildbienenwatching inclusive....

Bis hoffentlich Samstag!

Eure Alex

 

Nestwärme - Was können wir von Vögeln lernen

BUND Erfurt lädt zum Vortrag von Dr. Ernst Paul Dörfler ein

Ein Leben mit der Sonne statt nach der Uhr, faire partnerschaftliche Beziehungen, Gewaltverzicht und klimaneutrale Mobilität – „Was können wir von Vögeln lernen“. Der BUND Erfurt lädt am 26.3.2019, ab 18:30 Uhr, zum Vortrag mit Dr. Ernst Paul Dörfler in das historische Kellergewölbe des Collegium Maius, Michaelsstr.39 in Erfurt, ein. Der Autor stellt sein neues Buch „Nestwärme“ vor.

Robert Bednarsky, Vorsitzender des BUND Kreisverband Erfurt: „‘Nestwärme‘ ist ein überraschendes Buch über das Sozialverhalten unserer gefiederten Nachbarn, ein Plädoyer für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und eine augenzwinkernde Aufforderung, das eigene Leben hin und wieder aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Der vielfach ausgezeichnete Naturschützer Ernst Paul Dörfler hat ein berührendes Buch über das geheime Leben der Vögel geschrieben. Unsere gefiederten Nachbarn gehen oft friedvoller und achtsamer miteinander um, als wir Menschen.“

Ernst Paul Dörfler ist ein überregional bekannter Naturschützer und Kenner bedrohter heimischer Vogelarten. Geboren 1950 in Kemberg bei Wittenberg, ist er promovierter Ökochemiker und leidenschaftlicher Vogelliebhaber. Sein Buch „Zurück zur Natur?“ (1986) wurde zum Kultbuch der ostdeutschen Umweltbewegung. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem EURONATUR-Preis der Stiftung Europäisches Naturerbe.

Wann: 26.03.2019, 18:30 Uhr

Wo: Kellergewölbe Collegium Maius, Michaelisstr. 39, 99084 Erfurt

 

 

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